Wer nach „Der Nachname“ sucht, meint meistens nicht den eigenen Familiennamen, sondern die deutsche Komödie von Sönke Wortmann. Viele Fragen drehen sich dabei um dieselben Punkte: Woher kommt der Titel, worum geht es im Film, wer spielt mit und wo lässt sich „Der Nachname“ aktuell streamen oder ansehen? Gerade bei Streaming-Angeboten ändern sich die Verfügbarkeiten regelmäßig, weshalb ältere Angaben schnell nicht mehr stimmen.
„Der Nachname“ ist die Fortsetzung von „Der Vorname“ aus dem Jahr 2018. Der Film kam am 20. Oktober 2022 in die deutschen Kinos und führt die Geschichte der Familie auf Lanzarote weiter.
In diesem Artikel geht es deshalb nicht nur um eine kurze Inhaltsangabe. Du erfährst, was hinter dem Titel steckt, welche Figuren wichtig sind, wie der Film in die Reihe passt und wo du ihn derzeit legal finden kannst. Außerdem klären wir die häufige Frage, ob „Der Nachname“ bei Netflix oder in einer Mediathek verfügbar ist.
Was ist „Der Nachname“ für ein Film?
„Der Nachname“ ist eine deutsche Gesellschaftskomödie aus dem Jahr 2022. Regie führte Sönke Wortmann, das Drehbuch stammt von Claudius Pläging. Der Film dauert rund 87 Minuten und ist in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Inhaltlich verbindet der Film Familienkomödie, Satire und Kammerspiel. Obwohl die Handlung überwiegend auf einer Finca auf Lanzarote spielt, geht es weniger um Urlaub als um alte Konflikte, Familienbilder, Geld, Beziehungen und die Frage, was eine Familie eigentlich zusammenhält.
Der Titel ist dabei bewusst gewählt: Ein Nachname wird im Film zum Auslöser für eine ganze Reihe von Diskussionen.
Woher stammt der Titel „Der Nachname“?
Der Titel bezieht sich vor allem auf Dorothea. Sie hat René, ihren früheren Adoptivsohn, geheiratet und nimmt dessen Nachnamen König an. Damit verändert sich ihr Familienname – und genau diese Veränderung sorgt bei ihren Kindern Thomas und Elisabeth für erheblichen Gesprächsstoff.
Das Interessante daran ist, dass der Nachname im Film mehr bedeutet als nur eine Bezeichnung auf einem Ausweis. Er steht symbolisch für Zugehörigkeit, familiäre Macht, Erinnerungen und die Frage, wer in einer Familie welchen Platz einnimmt.
Das erklärt auch, warum eine scheinbar einfache Namensänderung plötzlich eine viel größere Diskussion auslöst.
Worum geht es in „Der Nachname“?
Die Handlung spielt zwei Jahre nach den Ereignissen aus „Der Vorname“. Dorothea lädt ihre Familie in ihr Domizil auf Lanzarote ein. Eigentlich soll es ein gemeinsames Wochenende werden, doch bereits bei der Ankunft wird deutlich, dass sich innerhalb der Familie einiges verändert hat.
Thomas und Elisabeth treffen dort gemeinsam mit ihren Partnern ein. Doch statt eines entspannten Familientreffens warten neue Konflikte.
Dorothea hat René geheiratet und seinen Nachnamen König angenommen. Für Thomas ist diese Nachricht besonders schwer zu akzeptieren. Er sieht René nicht einfach als neuen Ehemann seiner Mutter, sondern verbindet ihn mit der Erinnerung an seinen verstorbenen Vater.
Damit beginnt der eigentliche Konflikt.
Die Familienprobleme werden immer größer
Während Thomas mit Dorotheas neuer Ehe hadert, haben auch die anderen Familienmitglieder ihre eigenen Probleme.
Elisabeth und Stephan stecken in einer Ehekrise. Thomas und Anna beschäftigen sich unter anderem mit der Frage nach einem weiteren Kind. Gleichzeitig kommen finanzielle Probleme und alte Familiengeheimnisse ans Licht.
Als Dorothea und René außerdem ihren Kinderwunsch bekannt geben, eskaliert die Situation weiter. Aus einem scheinbar harmlosen Familientreffen wird ein Streit über Liebe, Erbschaft, Elternschaft und das moderne Verständnis von Familie.
Gerade diese Mischung macht den Film aus: Die Figuren streiten zwar über konkrete Dinge, doch hinter den Diskussionen stehen häufig ältere Verletzungen.
Wer spielt in „Der Nachname“ mit?
Der Film setzt auf einen großen Teil der Besetzung aus „Der Vorname“. Zu den wichtigsten Darstellern gehören:
- Iris Berben als Dorothea König
- Florian David Fitz als Thomas Böttcher
- Christoph Maria Herbst als Stephan Berger
- Caroline Peters als Elisabeth Berger-Böttcher
- Justus von Dohnányi als René König
- Janina Uhse als Anna Wittmann
- Elena Sancho Pereg als Lucia
Diese Besetzung wird auch von Filmportal.de und den offiziellen Produktionsangaben bestätigt.
Sönke Wortmann als Regisseur
Sönke Wortmann übernimmt erneut die Regie. Bereits bei „Der Vorname“ hatte er die Geschichte der Familie inszeniert.
Das ist für die Reihe wichtig, weil Wortmann den besonderen Stil des Vorgängers beibehält: Viele Konflikte entstehen nicht durch große Action, sondern durch Gespräche, Missverständnisse und die zunehmende Eskalation innerhalb einer Gruppe.
Ist „Der Nachname“ eine Fortsetzung von „Der Vorname“?
Ja. „Der Nachname“ ist direkt die Fortsetzung von „Der Vorname“ aus dem Jahr 2018. Wer den ersten Film kennt, versteht deshalb viele Beziehungen und Konflikte schneller.
Die Reihenfolge lautet:
- Der Vorname – 2018
- Der Nachname – 2022
- Der Spitzname – 2024
Mit „Der Spitzname“ wurde die Filmreihe später weitergeführt.
Muss man „Der Vorname“ vorher gesehen haben?
Nicht unbedingt.
„Der Nachname“ erklärt genügend von der aktuellen Situation, sodass die Handlung grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse verständlich bleibt. Trotzdem ist der erste Teil empfehlenswert, wenn du die Beziehungen zwischen Thomas, Elisabeth, Stephan, Anna und den anderen Figuren besser nachvollziehen möchtest.
Ein praktischer Tipp: Wer nur wissen möchte, ob die Komödie zum eigenen Geschmack passt, kann problemlos mit „Der Nachname“ beginnen. Wer die Entwicklung der Familie komplett verfolgen möchte, sollte chronologisch starten.
Wo kann man „Der Nachname“ streamen?
Die Streaming-Verfügbarkeit kann sich kurzfristig ändern. Nach dem aktuell abrufbaren Stand wird „Der Nachname“ in Deutschland unter anderem über Amazon Prime Video und WOW angeboten; weitere Angebote können je nach Abonnement, Channel oder Kauf-/Leihmodell hinzukommen.
Bei Prime Video kann der Film im Rahmen eines verfügbaren Abonnements beziehungsweise Angebots gestreamt werden. Auch WOW führt den Titel als Streaming-Angebot.
Wer den Film nicht über eine Flatrate schauen möchte, findet außerdem verschiedene Möglichkeiten zum digitalen Leihen oder Kaufen.
Ist „Der Nachname“ auf Netflix?
Nach dem aktuell verfügbaren Streaming-Stand ist „Der Nachname“ nicht als regulärer Netflix-Titel aufgeführt. Deshalb sollte man bei Suchergebnissen oder älteren Artikeln vorsichtig sein: Streaming-Rechte wechseln, und Angaben aus dem Erscheinungsjahr sind nicht zwangsläufig noch aktuell.
Wenn Netflix den Film künftig ins Programm aufnimmt, kann sich das natürlich ändern.
Gibt es „Der Nachname“ in der Mediathek?
Hier lohnt sich eine Unterscheidung.
Der Film wurde bereits im Ersten ausgestrahlt. Die ARD Degeto führt „Der Nachname“ offiziell und nennt als Fernsehausstrahlung den 28. Juli 2025 um 20:15 Uhr im Ersten.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Film dauerhaft kostenlos in der ARD Mediathek abrufbar ist. Mediathek-Rechte sind häufig zeitlich begrenzt.
Wer gezielt nach einer kostenlosen Mediathek-Version sucht, sollte deshalb immer die aktuelle Verfügbarkeit prüfen, anstatt sich auf ältere „Der Nachname Mediathek“-Suchergebnisse zu verlassen.
„Der Nachname“ ansehen: Welche Möglichkeit ist sinnvoll?
Welche Variante am besten passt, hängt davon ab, wie häufig du Streamingdienste nutzt.
Wenn du bereits Prime Video oder WOW hast:
Zuerst dort nach dem Film suchen. Das kann günstiger sein, als den Film zusätzlich zu kaufen.
Wenn du ihn nur einmal sehen möchtest:
Eine digitale Leihe kann sinnvoller sein als ein weiteres monatliches Abonnement.
Wenn du den Film dauerhaft besitzen möchtest:
Ein digitaler Kauf oder die DVD/Blu-ray ist die bessere Option.
Wenn du kostenlos schauen möchtest:
Mediatheken und aktuelle TV-Ausstrahlungen im Blick behalten. Eine kostenlose Verfügbarkeit ist nicht dauerhaft garantiert. Derzeit weist JustWatch keine kostenlose Streaming-Option aus.
Was macht den Film sehenswert?
Eine Besonderheit von „Der Nachname“ ist, dass der Film alltägliche Familienfragen bewusst überzeichnet.
Ein Nachname wird plötzlich zum Symbol für einen Machtkampf. Eine neue Ehe führt zu alten Verletzungen. Ein Kinderwunsch wird zur Diskussion über Generationen und Familienmodelle.
Dadurch entstehen Situationen, die zwar komisch wirken, aber einen realistischen Kern besitzen.
Drei interessante Details, die leicht übersehen werden
1. Der Nachname ist ein Symbol, nicht nur ein Handlungselement.
Die Änderung von Dorotheas Namen macht sichtbar, wie unterschiedlich Familienmitglieder Zugehörigkeit definieren. Für Dorothea ist die Ehe ein neuer Lebensabschnitt; für Thomas fühlt sie sich teilweise wie eine Veränderung der bisherigen Familienordnung an.
2. Der Urlaubsort verstärkt die Konflikte.
Lanzarote wirkt zunächst wie die perfekte Umgebung für einen entspannten Familienurlaub. Tatsächlich gibt es für die Figuren aber kaum Möglichkeiten, einander aus dem Weg zu gehen. Genau diese räumliche Nähe unterstützt den Kammerspiel-Charakter.
3. Die Komödie funktioniert besonders über Dialoge.
Wer schnelle Action erwartet, könnte vom Film überrascht sein. Der Humor entsteht vor allem durch Gespräche, Reaktionen und die Tatsache, dass scheinbar kleine Bemerkungen alte Konflikte wieder aufbrechen.
Häufige Fehler bei der Suche nach „Der Nachname“
Wer den Film online sucht, stößt schnell auf widersprüchliche Angaben. Drei Dinge führen besonders häufig zu Verwirrung.
„Der Nachname“ und „Der Vorname“ werden verwechselt
Beide Filme gehören zusammen und haben einen ähnlichen Titel. Wer nach dem falschen Teil sucht, landet deshalb leicht bei einer anderen Handlung.
Alte Streaming-Informationen werden übernommen
Ein Anbieter kann einen Film heute zeigen, während ein älterer Artikel noch einen längst abgelaufenen Zeitraum nennt. Für die aktuelle Verfügbarkeit sind deshalb aktuelle Streaming-Daten wesentlich aussagekräftiger.
„Mediathek“ bedeutet nicht automatisch dauerhaft kostenlos
Eine Ausstrahlung im Ersten kann mit einer zeitlich begrenzten Mediathek-Verfügbarkeit verbunden sein. Deshalb sollte man zwischen TV-Ausstrahlung und dauerhaftem Abruf unterscheiden.
Lohnt sich „Der Nachname“?
Wenn du deutsche Familienkomödien magst, bei denen der Humor vor allem aus scharfem Dialog und zwischenmenschlichen Konflikten entsteht, ist „Der Nachname“ eine naheliegende Wahl.
Besonders interessant ist der Film für Zuschauer, die bereits „Der Vorname“ gesehen haben. Die bekannte Besetzung und die fortlaufenden Familienkonflikte geben der Fortsetzung einen klaren Zusammenhang.
Auch die Besetzung ist ein Pluspunkt: Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters und Justus von Dohnányi bilden ein Ensemble, das stark vom Zusammenspiel lebt.
Wer dagegen eine klassische, actionreiche Komödie erwartet, sollte wissen, dass hier Gespräche und familiäre Spannungen im Mittelpunkt stehen.
FAQ
Woher kommt der Name „Der Nachname“?
Der Titel bezieht sich auf Dorotheas neue Ehe mit René und darauf, dass sie seinen Nachnamen König annimmt. Für ihre Kinder wird diese Namensänderung zum sichtbaren Zeichen dafür, dass sich die familiären Verhältnisse verändert haben. Der Nachname steht damit gleichzeitig für Zugehörigkeit und familiäre Konflikte.
Ist „Der Nachname“ auf Netflix verfügbar?
Nach dem aktuell abrufbaren Streaming-Stand ist „Der Nachname“ nicht regulär bei Netflix gelistet. Aktuelle Angebote finden sich unter anderem bei Prime Video und WOW. Da Streaming-Rechte wechseln können, lohnt sich bei einer späteren Suche eine erneute Prüfung.
Wo kann man „Der Nachname“ streamen?
Aktuell wird der Film unter anderem bei Amazon Prime Video und WOW geführt. Zusätzlich gibt es digitale Leih- und Kaufmöglichkeiten bei verschiedenen Anbietern. Die konkrete Verfügbarkeit kann sich abhängig vom Anbieter und Zeitpunkt ändern.
Gibt es „Der Nachname“ in der Mediathek?
Der Film wurde im Ersten ausgestrahlt, und die ARD Degeto führt ihn offiziell in ihrem Filmangebot. Eine frühere TV-Ausstrahlung bedeutet allerdings nicht, dass der Titel dauerhaft kostenlos in der Mediathek verfügbar bleibt.
Muss man „Der Vorname“ gesehen haben?
Nein, der zweite Film funktioniert grundsätzlich auch eigenständig. Trotzdem liefert „Der Vorname“ wichtige Informationen über die Familienmitglieder und ihre Beziehungen. Wer beide Filme in der richtigen Reihenfolge schaut, versteht die Entwicklung der Figuren deutlich besser.
Wie lang ist „Der Nachname“?
Der Film dauert etwa 87 Minuten. Er wurde 2022 veröffentlicht und hat eine FSK-Freigabe ab 0 Jahren.
Fazit
„Der Nachname“ ist mehr als eine Fortsetzung mit einem ähnlichen Titel. Der Film nutzt die scheinbar einfache Frage nach einem Familiennamen, um größere Themen wie Zugehörigkeit, Ehe, Erbschaft, Elternschaft und unterschiedliche Vorstellungen von Familie humorvoll zu behandeln.
Sönke Wortmann führt die bekannte Besetzung aus „Der Vorname“ weiter und verlegt den Familienkonflikt diesmal nach Lanzarote.
Wer den Film heute ansehen möchte, sollte vor allem zwischen Streaming-Flatrate, digitaler Leihe und Mediathek unterscheiden. Nach dem aktuellen Stand sind unter anderem Prime Video und WOW relevante Anlaufstellen, während eine reguläre Netflix-Verfügbarkeit nicht ersichtlich ist.
Und vielleicht liegt genau darin die Stärke des Films: Hinter einem scheinbar kleinen Thema wie einem Nachnamen steckt plötzlich die große Frage, was Familie eigentlich bedeutet – und wer darüber entscheidet, wer dazugehört.

